Fakultät für Rechtswissenschaft

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Studie zu „(Geschlechter)Rollenstereotype in Juristischen Ausbildungsfällen“ ist fertiggestellt!

18. Oktober 2017 RedaktionRW

Mit Druck der Studie ist das Forschungsprojekt“(Geschlechter)Rollenstereotype in Juristischen Ausbildungsfällen“ abgeschlossen. Großer Dank gilt an dieser Stelle der die Studie durchführenden Doktorandin der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg, Frau Dana-Sophia Valentiner, sowie den sie unterstützenden studentischen Hilfskräften Frau Giulia Beeck, Frau Carolin Bilawa und Frau Laura Jacobs.

Die Studie steht auf der Website des Gleichstellungsreferates zum Download bereit und liegt zudem als Druckausgabe im Büro der Gleichstellungsbeauftragten (Rhs A 114) bereit.

Mehr Infos hier.

PD Dr. Tobias Herbst – Seminar im WiSe 2017/18: Das neue Datenschutzrecht

RedaktionRW

Im WS 2017/18 werde ich ein Seminar zum Datenschutzrecht anbieten, das vor allem einige durch die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) veranlasste Neuerungen in den Blick nimmt. Die Seminarleistung besteht aus einer schriftlichen Arbeit von ca. 20 Textseiten, der mündlichen Präsentation mit anschließender Diskussion und der Beteiligung an der jeder Präsentation folgenden Diskussion. In der Veranstaltung können die nach der Promotionsordnung erforderlichen Seminarscheine erworben werden. In der Veranstaltung können außerdem die nach der SPO vorgesehenen Examenshausarbeiten im Wahlschwerpunkt VII (Information und Kommunikation) und im Wahlschwerpunkt X (Europa- und Völkerrecht) geschrieben werden. Dies setzt eine Zulassung des Prüfungsamts der Fakultät und eine vorherige Anmeldung unter stefanie.porath-walsh@uni-hamburg.de voraus. Neben der SP-Hausarbeit wird im Seminar zugleich ein Seminarschein erworben.

Unter anderem sind folgende Themen zu vergeben, die ggf. je nach Anforderungen und Interessen noch näher zugeschnitten werden können, dies auch interdisziplinär:

  1. Die Erlaubnistatbestände des Art. 6 DSGVO
  2. Das „Recht auf Vergessenwerden“ nach Art. 17 DSGVO
  3. Die neue Datenschutz-Folgenabschätzung nach der DSGVO als Instrument des risikoadäquaten Datenschutzes
  4. Verhaltensregeln und Zertifizierungen als Instrumente der Selbstregulierung in der DSGVO
  5. Die Anforderungen der DSGVO an Datenübermittlungen ins Nicht-EU-Ausland
  6. Die Privilegierung der Verarbeitung personenbezogener Daten zu Archivzwecken, Forschungszwecken und Statistikzwecken in der DSGVO
  7. Datenschutz durch Technik: „Privacy by design“ und „privacy by default“ in der DSGVO

Weitere Themen werden in der Vorbesprechung mit den Schwerpunkt-Hausarbeitswünschen koordiniert.

Das Seminar findet als Blockveranstaltung im Januar in Hamburg statt. Der genaue Termin und der Raum werden im Anschluss an die Vorbesprechung bekanntgegeben. Der Termin für die Vorbesprechung mit näheren inhaltlichen Einführungen und Themenvergabe ist am 23.10.2017 um 18.00 Uhr im RH, EG, Raum 15/16. Bitte melden Sie sich per E-Mail an bei

stefanie.porath-walsh@uni-hamburg.de.

Seminarankündigung „Herausforderungen für das Recht“

RedaktionRW

Prof. Julius bietet im Wintersemester 2017/18 ein Seminar mit dem Titel

„Herausforderungen für das Recht – Reaktionen des Handels- und Wirtschaftsrechts auf aktuelle technische und politische Herausforderungen“ an.

Das Seminar wird als Blockseminar in Hamburg am 26./27. Januar 2018 durchgeführt. Ort und genaue Zeit werden noch bekannt gegeben. Eine erste Vorbesprechung findet am 24.9.2017 um 16:00 Uhr in Raum 425 statt.

Anmeldungen und Rückfragen bitte telefonisch oder per mail (inga.burmeister@jura.uni-hamburg.de; hinrich.julius@jura.uni-hamburg.de).

Weitere Themen – insbesondere auch mit Bezug zu speziellen regionalen Herausforderungen – können in Absprache ausgegeben werden.

Seminarankündigung (PDF)

Seminar: Vielfalt im Privatrecht – Jun. Prof. Schmidt

RedaktionRW

Im Wintersemester werde ich ein Seminar zum Thema „Vielfalt im Privatrecht“ veranstalten. Dabei werden wir uns mit der Frage beschäftigen, wie das Privatrecht mit einer in vielerlei Hinsicht heterogenen Gesellschaft (z.B. in Bezug auf kulturelle und religiöse Hintergründe, aber auch in Bezug auf Alter, Geschlecht oder körperliche und geistige Fähigkeiten) umgeht. Das Seminar findet als Blockveranstaltung voraussichtlich im Februar 2018 statt.

Die Vorbesprechung für das Seminar findet am kommenden Dienstag, 17.10.2017, um 16:30h in UG 14 statt.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Ankündigung (PDF).

“Crowdworking” als neue Arbeitsform der Arbeit 4.0 – Anpassungsbedarfe des Arbeits- und Sozialrechts?

RedaktionRW

“Crowdworking” oder auch “Crowdwork” wird sich im Zuge der digitalen Transformation voraussichtlich zu einer Hauptform der Arbeit 4.0. entwickeln. “Crowdworker”, “Clickworker”, “digital worker” oder “digitale Tagelöhner” arbeiten im Dreiecksverhältnis für das jeweilige global anfragende Unternehmen. Dieses gibt u.a. hochkomplexe Entwicklungsaufgaben auf eine unternehmensfremde Plattform, um diese – kostengünstig – vom scheinbar unerschöpflichen globalen digitalen intelligenten Schwarm beantworten zu lassen. Die beauftragte Plattform zerlegt diese Anfragen in sog. micro tasks oder jobs, stellt sie mit besonderen Vertragsbedingungen wie Abgabetermin, Honorar und ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen ins Internet. Diese Rahmenbedingungen der jobs variieren u. a. beim Honorar – in weltweiter Vielfalt – von Plattform zu Plattform. So benötigt ein überwiegend in Indien tätiger Crowdworker z. B. deutlich weniger Gesamthonorar pro Monat zum Lebensunterhalt als etwa ein in Deutschland tätiger. Der einzelne Crowdworker entscheidet selbst, aber regelmäßig in wirtschaftlicher Abhängigkeit was, inwieweit, wann und wo er für einen oder mehrere tasks, einer oder mehrerer Plattformen, eine ganze oder teilweise Lösung erarbeitet und an die Plattform zur Antwort mailt. Diese nimmt seine Lösung entgegen, fordert ihn ggfs. zu einer Nachbearbeitung auf und leitet diese an das jeweilige Unternehmen zur Verwertung weiter. Arbeitsrechtlich ist der Crowdworker als Selbständiger einzuordnen, so dass für ihn die Rechte eines Arbeitnehmers u. a. auf Entgelt- und Arbeitsschutz ausscheiden. Daran ändert auch der am 1.4.2017 in Kraft getretene neue § 611a BGB nichts. Auch Schutzvorschriften für sog. Soloselbständige, wie § 12a TVG oder das HAG, sind nach ihrem Wortlaut nicht anwendbar. Zudem gilt der – nicht nur gelegentlich tätige – Crowdworker u.a. für die Inhaltskontrolle seines Dienst- oder Werkvertrags als Unternehmer, statt als besonders geschützter Verbraucher. Die arbeits- und sozialrechtliche Behandlung des “Crowdworkers” als wirtschaftlich abhängigem Selbstständigen wirft Fragen nach einem neuartigen Gesamtsozialversicherungskonzept für alle Soloselbständigen auf. Nach einer rechtstatsächlichen Darstellung des Crowdworkings, seiner Formen, seiner Chancen und Risiken, soll der Anpassungsbedarf rechtsbereichsintegriert – dialogisch – erörtert und diskutiert werden.

 

Am Dienstag, den 7. November 2017, 18:15 Uhr
Rechtshaus, Raum EG 18/19
Referentin: RORin Dr. jur. Annette Tapper

Plakat (PDF)

Heute (18.10.2017) Vorbesprechung Seminar „Migration und Strafrecht“ um 18 Uhr s.t. in EG 17.

RedaktionRW

Am 18.10.2017 findet um 18 Uhr s.t. die Vorbesprechung für das Seminar „Migration und Strafrecht“ (Prof. Jeßberger, Dr. Geneuss) in Raum EG 17 statt.

Nähere Informationen zum Seminar finden Sie auf www.intcrim.uni-hamburg.de

Seminarankündigung: Geschichte der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg

17. Oktober 2017 RedaktionRW

Prof. Dr. Tilman Repgen, Dr. Sarah Bachmann, WS 2017/18

Im Wintersemester 2017/18 bieten wir ein Seminar zur Geschichte unserer Fakultät an.

Die Veranstaltung wendet sich an alle, die Interesse an der Geschichte der Rechtswissenschaftlichen Fakultät haben und etwas mehr zu ihrer Fakultät wissen möchten. Es ist Ziel des Seminars, die Fakultät in ihren sämtlichen Facetten abzubilden. Die großen Kontinuitäten einzelner Fächer sind ebenso von Interesse wie schlaglichtartige Betrachtungen, die sich beispielsweise aus den Folgen der Weltwirtschaftskrise, der Machtergreifung der Nationalsozialisten oder den Folgen der 68er ergeben. Den Seminararbeiten sollen bisher nicht untersuchte Quellen zugrunde gelegt werden. Daher sind (rechts-)geschichtliche Kenntnisse von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig. Bei Bedarf können jederzeit individuelle Beratungsgespräche vereinbart werden.

Eine Vorbesprechung findet am 23.10.2017 um 18.15 Uhr im Rhs EG 17 statt. Dort werden die Seminarthemen vergeben. Außerdem erfolgen dort erste Hinweise zur Quellenlage. Die Vorträge und Diskussionen finden am 5./6. Februar 2018 jeweils von 9 Uhr c.t. bis 17 Uhr statt. Für den Erwerb eines Scheins sind die Erarbeitung eines Referats und ein darauf bezogener mündlicher Vortrag verpflichtend. Die Seminararbeit kann bis zum Ende des Wintersemesters 2018 eingereicht werden.

Die Anmeldung zum Seminar erfolgt über den Lehrstuhl. Bitte wenden Sie sich an Frau Helga Bergemann per Mail: helga.bergemann@jura.uni-hamburg.de oder telefonisch: 040 42 838 4560.

Seminarankündigung: „Schnittstellen – Völkerrecht, Europarecht und nationales Verfassungsrecht in ihren Wirkungszusammenhängen“

RedaktionRW

Prof. Dr. Markus Kotzur, WiSe 2017/2018

 Im Wintersemester 2017/18 wird ein Seminar zum Thema „Schnittstellen – Völkerrecht, Europarecht und nationales Verfassungsrecht in ihren Wirkungszusammenhängen“ angeboten. Eine Vorbesprechung wird am Donnerstag, dem 19. Oktober um 17 Uhr  im Raum UG 12 angeboten.

Das Seminar wendet sich insbesondere an Studierende des Schwerpunktbereichs „Europa- und Völkerrecht“. Das Seminar eignet sich aber auch für Studierende in den ersten Semestern, die die Grundvorlesung „Europarecht“ besucht haben. Der Leistungsstand wird bei der Themenvergabe berücksichtigt.

Die Veranstaltung wird im Februar 2018 als Blockseminar durchgeführt. Die Erteilung eines Seminarscheins setzt die Erarbeitung eines Referats und einen darauf bezogenen mündlichen Vortrag voraus. Es besteht die Möglichkeit die SPB-Hausarbeit sowohl im Bereich des Europa- und Völkerrechts anzufertigen.

ACHTUNG, ÄNDERUNG: Die Anmeldung zu diesem Seminar erfolgt über den Lehrstuhl. Bitte wenden Sie sich – auch bei Fragen zu Organisation und Inhalt – per E-Mail an Herrn Janek Piorr (janek.piorr@uni-hamburg.de). Die Anmeldungen sollten drei präferierte Themen nennen. Bitte geben Sie auch den Studiengang an sowie die Semesterzahl.

Abgabetermin für ein Thesenpapier ist der 31.01.2018. Die Seminararbeit kann bis zum Ende des Wintersemesters 2018 eingereicht werden (Schwerpunktarbeiten ausgenommen).

 

Inhalt des Seminars:

Das Wachstums und die Vertiefung der Europäischen Union in den 1990er Jahre löste die Frage nach der Existenz verfassungsrechtlicher Elemente auf Ebene der Europäischen Union aus. Die aufkommende Idee des Mehrebenen-Konstitutionalismus diente ursprünglich zur Konzipierung des verfassungsrechtlichen Verhältnisses von nationalem Recht zum europäischen Recht. Inzwischen umfasst der Mehrebenen-Konstitutionalismus die weitergehende Idee, dass verfassungsrechtliche Ideen, Institutionen, Normen und Übungen jenseits des Staates und jenseits der Europäischen Union Anwendung finden können.

Die vielfältigen Verflechtungen, Verzahnungen und Überlagerungen des Völkerrechts, Europarechts und nationalen Verfassungsrechts werden in diesem Seminar anhand konkreter Fragestellungen und auch klassischer Judikate diskutiert werden.

Themenliste (PDF)

Bevorzugte AG-Platzvergabe an Studierende mit Kind

RedaktionRW

Auf Anregung der Gleichstellungsbeauftragten hat das Studienmanagement der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg eine Regelung für Studierende mit Kind und Pflegeaufgaben getroffen, um eine bevorzugte Platzvergabe in den AGs zu ermöglichen.

Weitere Informationen im Flyer (PDF).

Seminar „Migration und Strafrecht“ – Vorbesprechung: Mittwoch, 18. Oktober 2017, 18 Uhr s.t., Raum EG 17

16. Oktober 2017 RedaktionRW


Am 18.10.2017 findet ab 18 Uhr s.t. (!) die Vorbesprechung zu dem o.g. Seminar (Prof. Jeßberger/Dr. Geneuss) statt. Nähere Informationen finden Sie auf www.intcrim.uni-hamburg.de
  

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