Filmvorführung und Podiumsdiskussion zum Internationalen Frauentag

Datum: Samstag, 7. März 2026
Zeit: 15:00 – 18:00 Uhr (Einlass ab 14:00 Uhr)
Ort: Bucerius Law School, Jungiusstraße 6, 20355 Hamburg
Eintritt: frei – Spenden erbeten

Seit vier Jahren verteidigen Ukrainerinnen und Ukrainer ihr Land gegen den russischen Angriffskrieg. Anlässlich des Internationalen Frauentags zeigt die Bürgerinitiative Vilni_De_Ua und Der Verband ukrainischer Veteranen den Dokumentarfilm „Sie und der Krieg: Geschichten innerer Stärke“ der ukrainischen Regisseurin Tetiana Vysotska in deutscher Sprache.

Der knapp 40-minütige Film porträtiert ukrainische Frauen, die den Krieg auf sehr unterschiedliche Weise erleben und gestalten. Im Mittelpunkt stehen persönliche Geschichten von Frauen, die Verantwortung übernehmen – sei es in der Verteidigung des Landes, in der humanitären Hilfe oder in der Dokumentation von Kriegsverbrechen. Der Film erzählt von Angst, Verlust und Gewalt, vor allem aber von Mut, Solidarität und innerer Stärke.

„Mir war es wichtig zu zeigen, wofür die Ukraine steht: Demokratie und Menschenrechte – Werte, die uns mit Europa verbinden“, beschreibt Tetiana Vysotska ihre Motivation. Der Film macht sichtbar, welchen Beitrag Frauen im Krieg leisten und wie sie trotz extremer Erfahrungen handlungsfähig bleiben.

Im Anschluss an die Filmvorführung findet eine Podiumsdiskussion statt. Aus persönlicher und professioneller Perspektive sprechen:
• Tetiana Vysotska, Regisseurin, Journalistin und Menschenrechtsaktivistin
• Yulia Polekhina, Protagonistin im Film, Juristin und Menschenrechtsaktivistin
• Kristina Ciorceri, Jugendoffizier(in) Husum, Referent(in) für Sicherheitspolitik
• Lyudmila Moskalenko, ukrainische Soldatin

Thematisiert werden die Rolle von Frauen im Krieg, notwendige Veränderungen von Geschlechterrollen, Erfahrungen von Flucht und Verteidigung, die Arbeit im Bereich der Menschenrechte sowie die langfristigen gesellschaftlichen Folgen der russischen Aggression. Auch die Bedeutung internationaler Solidarität steht im Fokus. Darüber hinaus wird die Frage erörtert, was Europa aus den Erfahrungen der Ukraine lernen kann und welche Verantwortung sich daraus für Gegenwart und Zukunft für uns in Europa ergibt. Das Publikum ist eingeladen, sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen.

Pressemitteilung (PDF)