Fakultät für Rechtswissenschaft

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Cyber Law Clinic im Sommersemester 2018

06. März 2018 RedaktionRW

Ab sofort könnt Ihr euch wieder für den nächsten Ausbildungszyklus der Cyber Law Clinic im Sommersemester 2018 bewerben!

Euch erwarten spannende Fälle rund um das Internetrecht, engagierte Fachanwältinnen und Fachanwälte und die Möglichkeit des Erwerbs eines Schlüsselqualifikationsscheins.

Bewerben können sich Jurastudierende im fortgeschrittenen Semester bis zum 6. April 2018 mit einem kurzen Motivationsschreiben, Lebenslauf und einer Notenübersicht.

Bei weiteren Fragen erreicht Ihr uns unter cyberlawclinic@uni-hamburg.de.

Plakat (PDF)

Rechtswissenschaftliches Arbeiten für Fortgeschrittene

26. Februar 2018 RedaktionRW

Kursangebot im März 2018

Viele Studierende schreiben im Examen zum ersten Mal eine Themenarbeit und sind überrascht, wie sehr sich diese Aufgabe von einer Fallhausarbeit unterscheidet. Tatsächlich sind hier andere Techniken und Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens gefragt. In der Veranstaltung werden alle Arbeitsschritte auf dem Weg zu einer erfolgreichen Themenarbeit behandelt. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft, während der Veranstaltungen und zwischen den Terminen Übungen zu bearbeiten und den Kurs aktiv mitzugestalten. So haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich das nötige Handwerkszeug wissenschaftlichen Arbeitens anzueignen.

Mehr Informationen zum Angebot, zu den Terminen und zur Anmeldung hier.

Ausschreibung: Promotionsstipendien im Forschungsbereich „Digitalisierung und Recht“

RedaktionRW

Ausschreibung von Promotionsstipendien an der Albrecht Mendelssohn Bartholdy Graduate School of Law im Forschungsprojekt:

„Algorithmen in der Medizin und ihre rechtliche Rahmenbedingungen“.

Im Rahmen des Schwerpunktes „Digitalisierung und Recht“ der Fakultät für Rechtswissenschaft und der Albrecht Mendelssohn Bartholdy Graduate School of Law schreiben wir bis zu drei Stipendien aus für die Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und dem Fachbereich für Informatik unserer Universität. Schwerpunkt dieses Vorhabens ist die Nutzung von lernenden Algorithmen bei der Beratung und Behandlung von Patienten.

Wissenschaftlich geht es dem Projekt unter medizinischen Gesichtspunkten um die Entwicklung und Evaluation von Werkzeugen und lernenden Algorithmen als Big Data-Anwendungen, die eine objektivierbare Aufklärung und Therapieauswahl in einem Feld ermöglichen sollen, in dem die Behandlungsmöglichkeiten durch die medizinischen Standards und Empfehlungen nur unzureichend durch die Grundsätze evidenzbasierter Medizin abgesichert sind. Das fakultätsübergreifende Projekt verfolgt dabei das Ziel, die Ergebnisqualität der Behandlung anhand von Registerdaten- und Routinedatenquellen darzustellen, relevante Einfluss- und Störfaktoren zu identifizieren und ein prognostisches Vorhersagemodell (Risikoscore) zu entwickeln, das durch Massendaten validiert werden soll. Das Modell soll anhand von stetig wachsenden Register- und Routinedaten selbst eine regelmäßige Adjustierung vornehmen. Der Risikoscore soll dabei den Patienten, Angehörigen, Behandlern und ggf. auch Dritten zur Verfügung stehen und browserbasiert und/oder als App entwickelt werden.

Rechtlich stellen sich dabei unterschiedliche Fragestellungen, von denen hier drei exemplarisch aufgegriffen werden solle:

  • Zum einen stellen sich datenschutzrechtliche Fragen, die sich auf die rechtliche Rahmung von Register- und Routinedaten (die für andere Zwecke erhoben worden sind) und Datenbanken im Gesundheitsbereich beziehen, ebenso auf die Verwendung von patientengenerierten Daten für vielfältige, im Einzelnen noch ungewisse Zwecke. Dies steht wie bei vielen Big Data Anwendungen im Gesundheitsbereich in einem Spannungsfeld zur besonderen Sensibilität aller hier relevanten Daten.
  • Darüber hinaus stellen sich Fragen nach der Einpassung des auf diese Weise generieten Wissens in das gesundheitsrechtliche Qualitätssicherungssystem des SGB V, insbesondere in Hinblick auf die Vereinbarkeit mit den Standards evidenzbasierter Medizin, wie auch anderen hier in Betracht kommenden Regelungen (etwa dem Medizinprodukterecht).
  • Schließlich ergeben sich auch Fragen nach den haftungsrechtlichen Konsequenzen von Big Data–Anwendungen, etwa die Frage, ob diese den Anforderungen des §630a Abs. 2 BGB genügen, ob sie ärztliche Leitlinien ersetzen oder ob sie selbst zu medizinischen Standards werden können.

In allen genannten Aspekten zielt der rechtswissenschaftliche Teil des Projekts auf die exemplarische Herausarbeitung der rechtlichen Einpassung der Big Data Anwendungen jenseits der bekannten und oftmals vereinfachenden Stellungnahmen, wie sie mit dem Stichwort Big Data einhergehen.

Daher sollen die Stipendiaten nicht nur an dem strukturierten Programm der Graduiertenschule teilnehmen, vielmehr ist darüber hinaus geplant, in jeweils mehrwöchigen Praktika an dem stationären und ambulanten Tätigkeitsfeld der Mediziner und an den Arbeitsgruppen der Informatiker teilzunehmen, um eine konkrete Vorstellung der sich stellenden Probleme zu gewinnen. Dadurch soll zugleich eine intensive Qualifizierung in diesem Feld erfolgen.

Bewerbungen:

Interessenten können sich bis zum 15. März 2018 bewerben und übermitteln dafür bitte folgende Unterlagen:

  • ein ausgefülltes Bewerbungsformular (hier als Download),
  • ein Kurzexposé von 3 bis 4 Seiten zu einer der drei oben ausgeführten Fragestellungen,
  • ein Motivationsschreiben,
  • ein tabellarischer Lebenslauf (ggf. mit Verzeignis der bislang veröffentlichen Schriften),
  • zwei Empfehlungsschreiben von Professor/innen zum Nachweis der wissenschaftlichen Eignung für ein Promotionsstudium
  • das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife in Kopie,
  • das Abschlusszeugnis des Staatsexamens / der Staatsexamina bzw. der vergleichbaren Abschlüsse in Kopie und
  • ggf. vorhandene Leistungsnachweise von Seminararbeiten und Schwerpunktbereichshausarbeiten in Kopie.

Bitte senden Sie Ihre Unterlagen entweder per E-Mail (zusammenfasst in einer pdf-Datei) an

kontakt@albrecht-mendelssohn-bartholdy.de

oder per Post an

Albrecht Mendelssohn Bartholdy Graduate School of Law
Universität Hamburg
Fakultät für Rechtswissenschaft
Rothenbaumchaussee 33
20148 Hamburg.

Seminar „Wirtschaft und Menschenrechte“ (Prof. Kotzur)

23. Februar 2018 RedaktionRW

Liebe Studierende, bitte beachten Sie die Ankündigung zum Seminar „Wirtschaft und Menschenrechte“ bei Herrn Professor Kotzur.


Immunity from Execution of Military and Cultural Property

RedaktionRW

Lecture and Discussion

Professor Matthew Happold

The Bucerius Alumni Group on Public International Law and the Bucerius Center for International Dispute Resolution cordially invite you to a lecture and discussion on

Immunity from Execution of Military and Cultural Property

Recent years have seen numerous attempts to seize State property held outside a State’s national territory to satisfy debts owed by the State to private persons. Assets targeted have included military and cultural goods (from visiting naval vessels to paintings on loan to foreign museums). But such attempts have generally been unsuccessful, even when debtors have relied on widely-worded waivers of immunity. This presentation will examine why.

Matthew Happold is Professor of Public International Law at the University of Luxembourg, having previous taught at several universities in the United Kingdom. He is a member of the Commission consultative des droits de l’homme, Luxembourg’s national human rights institution, and practices as a barrister from 3 Hare Court, London.

We are grateful that Professor Matthew Happold kindly accepted to be our speaker. The event will be followed by a reception with Pretzels & Wine.

Date: 27 February 2018, 6.30 pm – 7:30 pm
Venue: Bucerius Law-School, Room 1.01
Registration: http://buceri.us/MatthewHappold

Poster (PDF)

Dispute Settlement and the Law of the Sea

RedaktionRW

Lecture and Discussion

Dr. Ximena Hinrichs Oyarce
Deputy Registrar of the International Tribunal for the Law of the Sea

The Bucerius Alumni Group on Public International Law and the Bucerius Center for International Dispute Resolution cordially invite you to a lecture and discussion on dispute settlement and the law of the sea.

The law of the sea is a special part of international law and is governed by the 1982 Law of the Sea Convention. This Convention takes full account of the principle that States shall settle their international disputes by peaceful means. It provides, in its Part XV, for a special dispute settlement system and establishes the International Tribunal for the Law of the Sea as an international judicial body to settle disputes concerning the Convention.

We are grateful that Dr. Ximena Hinrichs Oyarce, the Deputy Registrar of the International Tribunal for the Law of the Sea, kindly accepted to be our speaker. The event will be followed by a reception with Pretzels & Wine.

Date: 6 March 2018, 6.30 pm – 7:30 pm
Venue: Bucerius Law-School, Room 1.15
Registration: http://buceri.us/LawoftheSea

Poster (PDF)

Seminarankündigung SoSe 2018: Blockseminar „Revision im Strafverfahren“ & Exkursion zum Bundesgerichtshof in Leipzig

15. Februar 2018 RedaktionRW

Prof. Dr. Dr. Milan Kuhli

Ablauf:

Bis 15. März: Anmeldung (milan.kuhli@uni-hamburg.de). Vergabe der Referatsthemen per E-Mail oder nach persönlichem Gespräch.

4. April (16.00 Uhr bis 18 Uhr):         Seminarteil I (Rhs EG 20, mit 5-minütigenKurzreferaten zur Vorbereitung der Exkursion).

10. April (nachmittags) bis                 Exkursion nach Leipzig (Besuch einer

11. April (nachmittags):                      Revisionshauptverhandlung beim BGH).

12. Mai (10.00 Uhr bis 18 Uhr):        Seminarteil II (Rhs EG 18/19, mit 20-minütigen Referaten).

Referatsthemen:

1.             Überblick Rechtsmittel (inkl. Berufung).

2.             Revisionsgründe (§§ 337, 338 StPO).

3.             Zulässigkeit der Revision.

4.             Ziele der Revision: Rechtsvereinheitlichung oder Einzelfallgerechtigkeit?

5.             Revisionsbegründung.

6.             Revisionshauptverhandlung.

7.             Strafrichterliche Beurteilungsspielräume oder Revisibilität?

8.             Die sogenannte erweiterte Revision.

9.             Revisionsentscheidung(en).

10.         Revision − Rechtsanwendung oder Rechtspolitik?

Finanzieller Zuschuss zur Exkursion:

Für die anfallenden Fahrt- und Übernachtungskosten wird ein Zuschuss in Höhe von bis zu 120 € gewährt.

Seminarschein:

Voraussetzungen: Teilnahme an Seminar & Exkursion, Referat, Seminararbeit (oder Examenshausarbeit).

Examenshausarbeit:

Es besteht die Möglichkeit, im Rahmen des Seminars eine Examenshausarbeit im Schwerpunktbereich XI (Strafrecht) anzufertigen.

Voraussetzung: Teilnahme an Seminar & Exkursion, Referat.

Teilnehmerzahl:

Die Teilnehmerzahl muss leider auf 10 Studierende beschränkt werden.

Anmeldungen:

Anmeldungen zum Seminar sind bis zum 15. März 2018 an milan.kuhli@uni-hamburg.de zu richten.

Die Anmeldungen werden nach zeitlicher Reihenfolge berücksichtigt.

 

  

Auslandssemester – Restplätze

RedaktionRW

Für alle, die es bislang nicht geschafft, völlig verplant oder verschlafen haben….

Für die, die sich bislang einfach nicht getraut haben….

 

Die Restplatzbörse für das für das Wintersemester 2018/2019 und das Sommersemester 2019 ist eröffnet.

https://www.jura.uni-hamburg.de/…/…/erasmus/restplaetze.html

 

Bitte lest die Broschüre "International Studieren" (liegt am Infotresen, vor dem FSR und im Regal neben meiner Auslandsvitrine), schaut euch die Unis an und kommt dann umgehend zu mir.

 

Viele Grüße
M. Lasczewski

 

Ausfall der Sprechstunde Prof. Dr. Kotzur

14. Februar 2018 RedaktionRW

Aufgrund einer Dienstreise muss die Sprechstunde von Herrn Professor Kotzur am 22. Februar leider ausfallen. Die nächste reguläre Sprechstunde findet am Donnerstag, den 01. März statt.

In dringenden Angelegenheiten wenden Sie sich bitte direkt an Herrn Professor Kotzur (markus.kotzur@uni-hamburg.de) oder die Sekretariate (linda.dammermann@uni-hamburg.de und dinah.cassebaum@uni-hamburg.de).


Seminar im Sommersemester 2018: Die EU-Datenschutzgrundverordnung I

09. Februar 2018 RedaktionRW

Das neue Datenschutzgesetz für Europa

Die Datenschutzgrundverordnung der EU schafft für einen Einzugsbereich von mehr als einer halben Milliarde Menschen einen unmittelbar geltenden Regelungsrahmen, der künftig nicht nur innerhalb der EU gilt, sondern auch von Unternehmen aus Drittstaaten, die ihre Waren und Dienstleistungen in der EU anbieten, beachtet werden muss. Das Seminar dient einer Diskussion der Strukturen und wesentlichen Inhalte der ab dem 25. Mai 2018 geltenden Regelungen und soll in einem Rechtsbereich Orientierung verschaffen, der künftig erheblich an Bedeutung gewinnen wird.

Es ist geplant, das Seminar in zwei Teilen abzuhalten. Teil I behandelt die allgemeinen Regelungen, die Betroffenenrechte, die Pflichten und Rechte der Verantwortlichen und die Regelungen zur Datenübermittlung in Drittstaaten. Teil II wird im Wintersemester 2018/2019 folgen. Hier sollen die Strukturen des Rechtsvollzugs, das Kooperationsprinzip und das Kohärenzverfahren, die Behördenorganisation auf EU-Ebene, die Befugnisse und Sanktionsmöglichkeiten und die besonderen Bereiche der Verarbeitung thematisiert werden.

Das Seminar wird als Blockveranstaltung vom 12.-13. Juli 2018 veranstaltet. Der Ort wird noch bekanntgegeben.

Die Teilnehmer können bei Übernahme eines Referats (schriftlicher Umfang 20-25 Seiten, Vortrag ca. 30-45 Minuten) einen Seminarschein erwerben.

Die Anfertigung einer Hausarbeit im Schwerpunkt ist nach Rücksprache möglich.

Auf Wunsch können gern auch individuelle Themen vorgeschlagen und übernommen werden.

Anmeldungen zum Seminar sind bitte bis spätestens zum 20.5.2018 an johannes.caspar@datenschutz.hamburg.de zu richten.

Eine Vorbesprechung des Seminars findet am 30.5.2018 um15 Uhr in Raum 516 beim Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, Klosterwall 6, Block C, 5. Stock, statt.

Vollständige Seminarankündigung (PDF)

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